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03.04.2013

Viertägiges Trainingscamp der Nachwuchs-Handballer

Vier Tage lang bereiteten sich 34 Nachwuchs-Handballer des TV Emsdetten in der Sportschule des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) gezielt und intensiv auf die neue Saison vor.

Es ist 7 Uhr morgens. Durch die große Scheibe an der Stirnseite der Halle des Sportcentrums Kamen/Kaiserau lacht die Sonne – auf dem Parkett stöhnen die A-Jugend-Handballer des TVE: Sprungkrafttraining vor dem Frühstück mit Fitness-Trainer Sascha Guettat.

20 Hocksprünge auf der Stelle „und dabei die Knie an die Brust“, fordert der Coach. Der 26-Jährige treibt seine Eleven zur Unzeit zu Hochleistungen an. Vier Bänke hat er aufgestellt. „Jeweils im Schlusssprung drüber – insgesamt 20 Runden“, bellt Sascha, der stets gut gelaunte Trainer mit der Cap auf dem Kopf, in den Raum – und die Jungs hüpfen. „Handball ist Kampf!“ Ein wahres Wort von Jan Wolski, Co-Trainer der Zweitliga-Profis des TVE und Chefcoach der A-Jugendhandballer. Nie war dieser Spruch wahrer als in den vier Tagen von Kaiserau.

Der Förderverein für den Handball-Nachwuchs im TVE hatte zusammen mit Jugendkoordinator Stephan Hammelmann ein viertägiges Trainingscamp in der ersten Woche der Osterferien im Mekka der Fußballer Westfalens in Kamen/Kaiserau organisiert. 34 Jungs aus der A-, B- und C-Jugend sowie sechs Trainer reisten im schnieken TVE-I-Bus an, opferten vier Ferientage, um in ihrem Lieblingssport voranzukommen. Viele auch um sich für die anstehenden Qualifikationsspiele zu den höheren Ligen fit zu machen.

„Einige mehr hätten es noch sein dürfen“, war Ralf Krämer, der zusammen mit Markus Veltrup vom Förderverein für die Organisation zuständig war, über die Resonanz nicht vollends erfreut. „Aber höchstens 45“, gab Jugendkoordinator Stephan Hammelmann zu bedenken.

Die 34 jungen Handballer fanden im Sportcentrum des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen optimale Bedingungen vor. Die große Sporthalle stand den Handballern komplett zur Verfügung. Zudem gab es eine Athletik-Halle, die sich die Dettener mit Sprintern und Werfern des TV Wattenscheid teilten. Natürlich wurde auch die blaue Tartanbahn, die einen der angrenzenden Fußballplätze umringt, ausgiebig genutzt.

Strammer Stundenplan

„Ich habe schon viele Trainingslager erlebt, aber solch optimalen Bedingungen sind wahrlich selten“, lobte A-Jugendtrainer Jan Wolski. Nicht nur Hallen und Plätze waren tip-top, auch die sportlergerechte Verpflegung, die praktischen Zimmer sowie der gut ausgestattete Schulungsraum und der freundliche Service sorgten für Rund-um-Zufriedenheit beim TVE-Team.

Das TVE-Orga-Trio hatte einen stramm-vollen aber gut ausgewogenen „Stundenplan“ erarbeitet. Im Mittelpunkt stand – logisch – der Handball. In sechs (B- und C-Jugend), bzw. acht (A-Jugend) Einheiten ging es ums Passen, Fangen, Werfen. All das verbunden mit ganz viel Rennen und Springen, sodass der Schweiß nur so aus den Poren sprudelte.

Für die Athletik hatten die TVE-Macher mit Sascha Guettat, ehemaliger TVE-Basketballer, einen speziellen Fitnesstrainer engagiert, der seinen Job sehr ernst nahm. Ob Laufschule, Ausdauer, Langhanteltraining oder ein spezielles Aufwärmprogramm – Sascha förderte und forderte die jungen Handballer ein- bis zweimal pro Tag.
Wenn die Muskeln arg schmerzten, tat Abwechslung gut. Doch statt stumpf abzuhängen, war in Kaiserau der Kopf der TVE-er nicht nur beim Training, sondern auch bei drei Vorträgen gefordert.

Die selbständige Ökotrophologin Cilly Meiners aus Emsdetten informierte unter dem Motto „Eat to win“ die Jungs über sportgerechte Ernährung und erklärte den Handballern auch, dass eine flotte Formel-eins-Brause keineswegs Flügel verleiht.

Drogen und Doping

Andre Plagge vom Caritas Emsdetten klärte – unterstützt von Assistenten – anschaulich über Drogen und Doping auf. Schließlich arbeitete noch jeder Jahrgang unter Anleitung von Ralf Krämer bestimmte Werte heraus, die in einen sogenannten Ehrenkodex einfließen sollen, den die Handball-Abteilung verfassen wird und der für die Mitglieder künftig als Leitlinie dienen soll.

Nach der letzten Dusche am Abend verbrachten die Jungs noch Zeit miteinander. Video-Schulung, Kickern, Kegeln oder das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Kasachstan, bzw. das Handball-Bundesliga-Spiel TBV Lemgo gegen Flensburg-Handewitt auf der Mega-Leinwand – das Angebot war vielfältig. Und nach den anstrengenden Einheiten am Tag brauchten die Trainer abends auch nicht all zu oft auf die Bettruhe hinweisen.

Von Christoph Niemeyer
Emsdettener Volkszeitung - Lokalredaktion "Sport"


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