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13.01.2014

30 Minuten reichen nicht

Das sind zwei verlorene Punkte, die so richtig wehtun: Nach einer 14:9-Halbzeitführung verloren die TVE-Handball-Youngsters das Kellerduell bei Eintracht Oberlübbe noch mit 23:24.

Hatten die Emsdettener das Spiel zu früh abgehakt? „Es ist auf jeden Fall eine Kopfsache“, zeigt sich Trainer Tobias Helming überzeugt. Nur, wie man die Köpfe der Spieler gerade rücken kann, das ist Helming noch ein Rätsel.

Obwohl die Dettener auf den erkrankten Max Schüttemeyer und den am Knie verletzten Nils Helmers verzichten mussten, spielten sie eine erste Hälfte „wie aus einem Guss“, wie Helming erklärt. Die Abwehr um den überragenden Mittelblock Vladimir Goldin und Matthias Boese stand bombensicher. Aus dieser kompakten Deckung liefen die Gäste zahlreiche Gegenstöße über die Außen Hansi Feldkamp (links) und Mike Schulz. „Und wenn es mal nicht mit den Gegenstößen und der 2. Welle klappte, dann haben wir sehr intelligente Lösungen gegen die offensive Oberlübber Deckung gefunden oder uns über die individuelle Klasse von Sven Schomaker durchgesetzt“, freute sich Helming.

14:9-Führung zur Pause

So führte der TVE mit bis zu sechs Toren, lag schließlich zur Pause mit 14:9 vorne. Und dennoch hatte Helming in der Kabine ein mulmiges Gefühl.

„Ich habe darauf hingewiesen, dass wir auch in Gütersloh nach einer klaren Führung verloren haben, habe verlangt, dass wir genauso weitermachen und kein Risiko eingehen“, berichtet der Coach aus der Pause.

Doch er stieß auf taube Ohren. Als Jonas Degener in der 35. Minute zum 16:12 traf, war noch alles im grünen Bereich. Doch fünf Minuten später hieß es nur noch 17:16. Zehn Minuten danach glich Oberlübbe zum 18:18 aus. „Ab da war es ein Spiel auf des Messers Schneide“, so Helming. Das Oberlübbe auch deshalb für sich entschied, weil es zu einer 6:0-Deckung gegen den klein gewachsenen Dettener Rückraum wechselte.

Die entscheidende Szene dann in der 52. Minute: Der eingewechselte A-Jugendtorhüter Stefan Kannenbrock parierte beim Stand von 22:22 einen Siebenmeter. Der Abpraller aber landete wieder bei der Eintracht, Vladimir Goldin stand bei der Abwehr im Kreis, den erneuten Siebenmeter verwandelte Oberlübbe zum 23:22.

Starker Kannenbrock

Acht Minuten waren jetzt noch zu spielen. Beim TVE lagen die Nerven blank, die Grün-Weißen leisteten sich technische Fehler in Serie. Dass die Partie dennoch bis zum Schluss offen blieb, war allein Stefan Kannenbrock zu verdanken, der das Emsdettener Tor förmlich vernagelte. Nur einen Treffer der Gastgeber ließ der Schlussmann noch zu. Doch seine Vorderleute wussten daraus kein Kapital zu schlagen. Als Mike Schulz per Siebenmeter auf 23:24 verkürzte, lief bereits die letzte Sekunde. Das letzte Tor war nichts anderes als Ergebniskosmetik.

von Friedhelm Wenning
Emsdettener Volkszeitung - Lokalredaktion "Sport"


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