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12.07.2019

Platz 3 übertrifft alle Erwartungen

Ehrfurchtsvoll lasen die D-Jugendhandballer des TVE die Namen ihrer Gegner beim CoroVital-Cup, der am vergangenen Wochenende in Leverkusen stattfand. Sie sollten es mit dem Bundesliganachwuchs vom SC Magdeburg, dem Bergischen HC, dem VfL Gummersbach und der HG Neuss/Düsseldorf (Rhein Vikings) aufnehmen. Dazu noch die extrem starken Jugendteams aus Bissendorf, Solingen und Leverkusen. Entsprechend groß waren die Augen der Jungs, die sich am Samstag früh aus Detten aufmachten, um die TV Farben im Rheinland zu vertreten. Bei diesen klangvollen Namen war die Devise des Trainerduos Martin Dörtelmann und Ralf Kamp klar: „Wir wollen viel Spaß haben, eine Menge lernen und vielleicht den ein oder anderen Top Gegner etwas ärgern.“ Doch es kam anders.

Beim ersten Spiel ging es gegen die Junglöwen des Bergischen HC. Auf beiden Seiten war die Nervosität greifbar, so dass die Zuschauer einen holprigen Start mit wenig Torferfolgen sahen. Doch im weiteren Verlauf der Partie kam der TVE auch im Angriff immer besser ins Spiel und konnte sich weiterhin auf eine starke Abwehrleistung verlassen. So stand es nach 18 Spielminuten 7:4 für die Dettener und die ersten Punkte waren eingefahren. Erleichtert ging man in die zweite Begegnung. Dort wartete mit der HG Neuss/Düsseldorf der Nachwuchs der Rhein Vikings. Diese hatte ihr erstes Spiel deutlich mit 5:11 verloren. Vielleicht war da der ein oder andere Spieler des TVE zu optimistisch, dass es mit dem zweiten Sieg „locker“ klappen würde. Denn es lief nicht sehr viel bei den Jungs von Martin Dörtelmann und Ralf Kamp zusammen. Technische Fehler, Unaufmerksamkeiten und vertane Torchancen waren die Folge. Letztlich war aber wieder eine starke Abwehrleitung der Schlüssel zu einem Sieg, der mit 6:5 denkbar knapp ausfiel. In der letzten Vorrundenpartie ging es gegen den TV Bissendorf um den Gruppensieg und damit um eine gute Ausgangssituation im Viertelfinale. Die Bissendorfer reisten mit der körperlich stärksten Mannschaft des Turniers an. Allein der Rückraum überragte praktisch alle TVEler um Längen. Gleichzeitig waren die Bissendorfer auch technisch stark, so dass sie sich immer wieder erfolgreich durchsetzen konnten. Da halfen auch gute Torabschlüsse des TVE nichts. Zum Schluss musste man sich nach einem guten Spiel zurecht mit 10:14 geschlagen geben. Mit diesem Spiel endete auch die Vorrunde und der erste von zwei Turniertagen. Die Mannschaften trafen sich zum gemeinsamen Grillabend vor der Halle, bevor sich die Dettener dann zur Jugendherberge Köln-Riehl aufmachten. „Für die Jungs ist so ein Turnier mit gemeinsamer Übernachtung eine phantastische Sache. Der abendliche Spaziergang am Rhein und der Small-Talk mit den Spielern aus Bissendorf und Magdeburg, die ebenfalls in der Jugendherberge übernachteten, waren mit Sicherheit genauso ein Highlight wie das Turnier selbst“, genossen Dörtelmann und Kamp auch die Aktivitäten neben dem Handball.


Am zweiten Turniertag wartete im Viertelfinale mit dem SC Magdeburg ein echter Brocken. Der SCM konnte in der Vorrunde den haushohen Turnierfavoriten Opladen bezwingen, patzte aber gegen Gummersbach und Solingen. Abends in der Jugendherberge machte der Magdeburger Trainer die Ausgangsituation für den Folgetag deutlich: „Die Spiele heute zählen morgen nicht mehr. Dann ist Viertelfinale und alles steht auf Null.“ Das wusste auch der TVE. Mit einem Sieg steht man im Halbfinale, eine Niederlage und man spielt nur um die Plätze 5 bis 8. Die Magdeburger zeigten direkt in den ersten Spielminuten, dass sie heute anders auftreten würden. Gerade der groß gewachsenen Linkshänder im Rückraum machte dem TVE mit starken Durchbrüchen das Leben schwer. Die Wende kam, als Mark Kubes sich dem Magedburger Top-Shooter annahm und ihn kaum noch zur Entfaltung kommen ließ. Auch seine Mitspieler steigerten sich immer mehr in der Abwehr, machten die Räume eng und der SCM wurde Minute um Minute ratloser. Vorne wurden nun Spielkonzeptionen durch Auflösen erfolgreich umgesetzt. Den daraus gewonnen Platz nutzten vor allem Mats Leon Dörtelmann und Mark Kubes zu starken 1:1-Aktionen und Torerfolgen. Kurz vor Schluss stand es 9:7 für den TVE, als die Magdeburger einen 7m zugesprochen bekamen. „Eine gute Gelegenheit, mal einen ´Kurzen` zu halten“, dachte sich Keeper Justus Rehme und so kam es auch. Die mitgereisten Dettener Fans jubelten, ihr Team stand im Halbfinale!


Dort traf man auf den TuS-Leverkusen-Opladen, der bis auf das Spiel gegen Magdeburg noch kein Spiel verloren hatte. Leider war auch der TVE zu passiv, ließ die flinken Opladener ihr tolles Kombinationsspiel machen und hatte eins ums andere Mal das Nachsehen. Bereits nach wenigen Minuten war klar, dass bei diesem Spiel nichts zu holen ist. Da half auch die Glanzparade von Jonas Ruttmann nichts, der einen freien Wurf stark mit dem hochschnellenden Bei parieren konnte. Dennoch hielten die Dettener dagegen und zeigten gerade im Angriff einen couragierten Auftritt. Doch die Chancenauswertung war sehr schwach, man ließ 6 Hundertprozentige liegen und verlor das Spiel mit 6:14. „Die Niederlage geht absolut in Ordnung, fiel aber leider auf Grund der schlechten Chancenauswertung zu hoch aus“, resümierten Dörtelmann und Kamp.


Nun ging es also zum Abschluss des Turniers im „kleinen Finale“ noch einmal darum, aufs Treppchen zu kommen und einen Pokal mitzunehmen. Bei tropischen Temperaturen und sehr übersichtlichem Sauerstoffgehalt in der Halle war das am Ende eines zweiten Turniertages eine echte Herausforderung. Das sahen auch die Dettener Trainer so: „Jetzt ist es nicht mehr nur eine Frage der handballerischen Qualität. Hier muss noch einmal jeder einzelne zeigen, dass er an seine Grenze gehen will, um mit seiner Mannschaft einen tollen Turnierabschluss zu bekommen“. Als Gegner trat der der WMTV Solingen an, der mit technisch starkem, schnellem Handball ihre Spiele gewinnen konnte. Von der ersten Minute an merkte man allen Jungs im Grün-Weißen Dress auf der Platte an, dass sie den 3. Platz mit ins Münsterland nehmen wollten. Die Körpersprache in der Abwehr beeindruckte die Solinger nachhaltig, so stand es nach sechs Minuten 3:0 für den TVE. Der WMTV nahm eine Auszeit und wollte noch einmal das Spiel drehen. Aber die Abwehr hielt, die Flügelflitzer Ole Dieckmann und Jasper Hilbert erzielten wichtige Tore und das Spiel um Platz 3 konnte mit 7:3 gewonnen werden. Ausgelassen feierten die Dettener ihre Platzierung, die alle Erwartungen vor dem Turnier übertraf. „Das war zum Schluss des Turniers noch einmal eine ganz starke Leistung. Wir sind echt stolz darauf, dass unser Team mit Leidenschaft und klugem Handballspiel das Turnier so erfolgreichen beenden konnte“, strahlten Trainer, Betreuer und mitgereiste Fans um die Wette.


Eine besondere Auszeichnung erhielt Mats Leon Dörtelmann, der ins All-Star-Team des Turniers gewählt wurde. „Eine Supersache, die sich Mats Leon mit einer sehr starken Turnierleistung absolut verdient hat“, freute sich das Trainerduo über die Wahl. Dörtelmann und Kamp stellten dann in der Turnieranalyse vor allem die Mannschaftleistung in den Mittelpunkt: „Das wir diesen 3. Platz erreichen konnte, ist vor allem unserem Teamspiel, und hier insbesondere unserem Abwehrverbund, zuzuschreiben. Wir hatten mit 44 Gegentoren die beste Abwehr des Turniers. Hier haben unter anderem Mark Kubes und Max Venker Hinten Mitte sowie Florian Benker und Jonathan Kamp auf den Halbpositionen phantastische Leitungen gezeigt und den Gegner den Schneid abgekauft. Im Angriff war vieles auf die Torgefahr von Mark Kubes und Mats Leon Dörtelmann zugeschnitten, die entweder selber mit starken Würfen trafen oder Lücken für andere schafften. Hier waren dann oftmals unsere vier Außen Erik Leifkes, Luis Brunner, Ole Dieckmann und Jasper Hilbert zur Stelle.“


Doch wer auch immer vom TVE auf dem Feld stand, hatte sich super eingebracht und ist stolz mit der Medaille des Drittplatzierten um den Hals nach Hause gefahren. Denn das Fazit des Turniers lautet: Der TVE war in Leverkusen auf Augenhöhe mit Top Teams aus ganz Deutschland.


Ein Wehrmutstropfen gab es bereits vor dem Turnier, musste sich Kreisläufer und Rechtsaußen Finn Frank drei Tage vor dem Turnier auf Grund einer Fingerverletzung abmelden.


Der TVE spielte mit folgender Aufstellung: Erik Leifkes, Florian Benker, Max Venker, Jonas Rathmann, Mark Kubes, Luis Brunner, Justus Rehme, Mats Leon Dörtelmann, Jonathan Kamp, Ole Dieckmann, Jasper Hilbert
Trainer: Martin Dörtelmann, Ralf Kamp


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